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Beschreibung
Die Frage nach der Literarizität ist für Literaturdidaktik und Literaturwissenschaft gleichermaßen relevant. Das gilt umso mehr, als es einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen der Konstruktion des Gegenstandes und seiner legitimen Erschließungs- und Vermittlungsweisen zu geben scheint. Doch während die literaturwissenschaftlichen Bemühungen um eine Klärung grundlegender Kategorien im Zuge der wissenschaftlichen Ausdifferenzierung der Disziplin gerade nicht zu Vereinheitlichungen geführt haben, besteht im Bereich der schulischen Vermittlung ebenso wie im Bereich der fachdidaktischen empirischen Forschung Bedarf an konsensfähigen Konstruktionen, die der Ausgestaltung von Vermittlungsprozessen bzw. der Konstruktion von Forschungsinstrumenten zugrunde gelegt werden. Dieser Bedarf ist seit der bildungspolitisch vorangetriebenen Kompetenzorientierung und Standardisierung von Bildungsprozessen sowie den Bemühungen um eine empirische Erweiterung der germanistischen Literaturdidaktik in den letzten Jahren gestiegen. Damit sind an der Schnittstelle von Wissenschaft, (Bildungs-)Politik und Erziehung Desiderate entstanden, die ein erweitertes Nachdenken über Literarizität in den Bereich der Theoriebildung, empirischen Forschung und Vermittlung notwendig machen. Dieser Band versammelt fachdidaktische und fachwissenschaftliche Beiträge, die sich dieser Herausforderung gestellt haben.
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