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Das Lesetagebuch

Untertitel:intensiv lesen, produktiv schreiben, frei arbeiten
Bestandsaufnahme und Neubestimmung einer Methode
Autoren:Hintz, Ingrid
ISBN:978-3-8340-0871-8
Bibliographie:6. unverÀnd. Aufl. IX, 303 Seiten. Kt.
Reihe:Deutschdidaktik aktuell
Bandnr.:12
Preis:19.80
Gruppe:Deutsch
Inhaltsverzeichnis als Pdf
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Beschreibung

In der fachdidaktischen Diskussion ĂŒber den Deutschunterricht herrscht trotz unterschiedlicher Positionen weitgehend Einigkeit darĂŒber, dass die Förderung des Lesens - auch des Lesens von BĂŒchern - und die BefĂ€higung zur Auseinandersetzung mit Gelesenem wichtige Zielsetzungen sind, deren Erreichung wesentlich von den Inhalten des Unterrichts und (mehr noch) von den gewĂ€hlten MethodenabhĂ€ngig ist. In diesem Zusammenhang wird hĂ€ufig die Empfehlung gegeben, von den SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern ein Lesetagebuch erstellen zu lassen, das begleitend zum Lesen geschrieben und gestaltet wird. Die Erforschung dieses Verfahrens, die Entfaltung der möglichen Bedeutung fĂŒr den Umgang mit BĂŒchern im Deutschunterricht und praxisnahe Tipps fĂŒr die Umsetzung sind Gegenstand der vorliegenden Arbeit.
Im ersten Teil geht es um grundlegende Aspekte des Lesens, speziell des Lesens von Kinder- und Jugendliteratur im Deutschunterricht, verbunden mit Überlegungen zum produktiven Umgang mit Gelesenem, zum schreibdidaktischen Kontext und zu geöffnetem Unterricht. Im Anschluss daran gibt der zweite Teil einen problemgeschichtlichen Überblick zum Lesetagebuch und seinen unterschiedlichen VerwendungszusammenhĂ€ngen. Der dritte Teil beschĂ€ftigt sich mit dem Begriff Lesetagebuch und entfaltet, welche Bedeutung das Tagebuchschreiben fĂŒr die Schreiberinnen und Schreiber haben kann. Der umfangreiche vierte Teil enthĂ€lt die Inhaltsanalyse konkreter LesetagebĂŒcher, die von niedersĂ€chsischen SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern der Klassen 5 bis 10 im Deutschunterricht begleitend zum Lesen von JugendbĂŒchern angefertigt wurden und als Dokumente der individuellen Auseinandersetzung mit dem jeweils gelesenen Buch anzusehen sind. Die bei der Untersuchung festgestellten Auseinandersetzungsweisen werden gebĂŒndelt und kategorisiert. Zusammenfassend wird begrĂŒndet, dass das Lesetagebuch eine geeignete Methode zur Auseinandersetzung mit Kinder- und JugendbĂŒchern im Deutschunterricht ist. Im letzten Teil werden didaktische Perspektiven fĂŒr den Einsatz von LesetagebĂŒchern im Unterrichtentfaltet, die in der Neuformulierung eines Handzettels mit Anregungen fĂŒr SchĂŒlerinnen und SchĂŒler konkretisiert werden.
Die Autorin:
Ingrid Hintz, Dr. phil., bis 1995 Lehrerin, danach Wiss. Angestellte, jetzt Akademische RĂ€tin am Institut fĂŒr Deutsche Sprache und Literatur der UniversitĂ€t Hildesheim. Dort wirkt sie in der Lehrerausbildung fĂŒr das Lehramt an Grund-, Haupt- und Realschulen mit. Ihre besonderen Schwerpunkte sind die Lese- und Schreibdidaktik und die Kinder- und Jugendliteratur.

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