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Johann Friedrich Herbart: Historische Pädagogik Band 4

Hrsg:Müßener, Gerhard
ISBN:3-89676-538-8
Bibliographie:IX, 333 Seiten. Kt.
Reihe:Basiswissen Pädagogik
Bandnr.:4
Preis:18.00
Gruppe:Pädagogik

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Beschreibung

Johann Friedrich Herbart (1776-1842) ist nach seinem Ableben und dem Abschluß seiner theoretischen, pragmatischen und praktischen Arbeiten zu einem wissenschaftlich unumgehbaren Repräsentanten der Disziplinen Pädagogik und Didaktik avanciert. Die Fülle und Qualität seiner Reflexionen, die Strategien und Ergebnisse seiner Denkbewegungen und Erziehungsperspektiven, seine subtile Problemsensibilität und die Breite und Tiefe seiner zeitgeschichtlichen Orientiertheit sind auffallend oft als Parameter dafür genommen worden, Themenfeld und Strukturgebung von Pädagogik und Didaktik in Zuspruch und Widerspruch zu ermessen.
Die von Herbart gegebenen innovativen und promovierenden Impulse - von der historisch-systematisch ausgerichteten Fachwelt als zeitüberdauernd diskussionswürdig angesehen - können bei kritischer Revitalisierung durchaus auch Gegenwartsbedeutung für Lehramtsstudierende in Gestalt möglicher Addita, Alternativen und/oder Korrektive beanspruchen.
Aus dem Vorwort der Reihenherausgeber:
Der vorliegende Band wurde von Gerhard Müßener erarbeitet. Den pädagogischen Denkkosmos Herbarts vorzustellen, sei ein delikates und zugleich riskantes Unterfangen, gibt er einleitend zu bedenken. Demzufolge erfüllt die Einführung die Aufgabe der pädagogikgeschichtlichen `Verortung` des Herbartschen Anliegens und der Darlegung der pädagogisch-methodologischen Besonderheiten des Herbartschen Denkstils, indem die Bezugspositionen Herbarts erläutert und als pädagogische Problemkreise der Wissenschaftsbegriff sowie die Ziel- und die Mittelthematik aufgegriffen werden. Mit dieser Herangehensweise ist zudem bezweckt, einen Schlüssel zum Verständnis der nachfolgenden Quellen zu liefern. Ein Einblick in die 160-jährige widerspruchsvolle Interpretationsgeschichte der Pädagogik Her-barts und die ausführlichen Kommentare zu den Quellentexten erlauben einen anspruchsvollen Einblick in das Werk und das Wirken Herbarts sowie in die entsprechenden Herangehensweisen.

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