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Johann Stuve (1752-1793): Historische Pädagogik Band 3

Hrsg:Schmitt, Hanno
ISBN:3-89676-537-X
Bibliographie:IX, 263 Seiten. Kt.
Reihe:Basiswissen Pädagogik
Bandnr.:3
Preis:16.00
Gruppe:Pädagogik

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Beschreibung

Der Name von Johann Stuve (1752-1793) ist heute in der Erziehungsgeschichte fast vergessen. Trotzdem war Stuve einer der erfahrensten Schulreformer und Schriftsteller der philanthropischen Erziehungsbewegung. Während seiner zwanzigjährigen Unterrichtspraxis hat er die alte Lateinschule von Neuruppin (Brandenburg-Preussen) modellbildend reorganisiert. Danach hat er gemeinsam mit Joachim Heinrich Campe und Ernst Christian Trapp im Braunschweigischen Schuldirektorium das theoretische Fundament und die Planungsvorlagen für den bildungsgeschichtlich ersten modernen Reformversuch des niederen und höheren Schulwesens geliefert.
Aus dem Vorwort der Reihenherausgeber:
Johann Stuve, der im Mittelpunkt des vorliegenden dritten Bandes der Basiswissen-Reihe Historische Pädagogik steht, ist vergleichsweise am wenigsten bekannt. Dass dies zu Unrecht der Fall ist, wird durch die Einleitung und Textauswahl von Hanno Schmitt deutlich. Denn Stuve ist neben Johann Bernhard Basedow, Joachim Heinrich Campe, Ernst Christian Trapp und Christian Gotthilf Salzmann ein führender Repräsentant jener Bewegung, die heute als Philanthropismus bekannt ist.
Der Kreis der Philanthropen wirkte in dem Bewusstsein, durch die Reform der Erziehung eine neue Epoche anzustoßen. Erziehung und Schule sollen die Versittlichung und Vervollkommnung des Menschen bewirken und damit auch zu einer Reform der Gesellschaft führen.
In Verbindung mit der Einleitung zu Leben und Werk Johann Stuves erhellen die ausgewählten Textauszüge im Quellenteil eine der interessantesten bildungsgeschichtlichen Epoche in Deutschland.

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