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Selbstbestimmtes Lernen

Untertitel:Freie Arbeit an selbst gewählten Themen
Autoren:Bannach, Michael
ISBN:3-89676-525-6
Bibliographie:XIII, 395 Seiten. Kt.
Reihe:Grundlagen der Schulpädagogik
Bandnr.:41
Preis:22.00
Gruppe:Pädagogik

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Beschreibung

Die Freie Arbeit an selbst gewählten Themen kann als eine Form schülerorientierten Unterrichts von der Grundschule bis zur Sekundarstufe II realisiert werden. Die Schüler sollen dabei über Inhalte des Lernens selbst entscheiden, an ihren Interessen anknüpfen sowie ihre Arbeit selbst organisiert - auch im Rahmen einer Gruppe - gestalten.
In diesem Buch wird dieses methodische Konzept selbstbestimmten Lernens sowohl theoretisch entworfen, sowie lernpsychologisch und pädagogisch begründet als auch die praktische Umsetzung in der Unterrichtspraxis einer sechsten Klasse dokumentiert und analysiert.
Die leitenden Prinzipien des Unterrichtskonzepts (Interessenorientierung, Selbstbestimmung, Selbstorganisation und Kooperation) werden in ihrer Relevanz für schulisches Lernen ausgelotet. Der Autor erläutert die Voraussetzungen und unterrichtlichen Strukturen eines Unterrichts, der den Schülern die Möglichkeit expansiver und vertiefender Lernerfahrungen eröffnet.
Drei Fallstudien der Lernverläufe von Schülerinnen und Schülern geben eineindrucksvolles und anschauliches Bild von den Lernchancen selbstbestimmten Lernens, zeigen aber auch Schwierigkeiten und Widersprüche auf, die bei der Realisierung dieses Konzeptes im schulischen Alltag auftreten.
Auf der Grundlage der subjektwissenschaftlichen Lerntheorie und der reflektierten Praxis des Unterrichts leistet der Autor einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung einer didaktischen Theorie des Lernens und Lehrens in dieser Form des Offenen Unterrichts.

Aus Rezensionen zur ersten Auflage:


Wolfgang Klafki erläutert in einem Vortrag (in: Stübig, F. (Hg.): Selbstständiges Lernen in der Schule, Kassel, university press 2003):

Das Buch zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass „nicht nur sehr anschaulich die Entwicklung von auf Selbstständigkeit und Selbsttätigkeit gerichteten Unterricht“ beschrieben und kommentiert sondern mit Hilfe angemessener, praxisnaher Unterrichtsforschung empirisch untersucht werden. „Die Spannweite von Untersuchungs- und Auswertungsmethoden des Verfassers ist beeindruckend…“ „Deren Fruchtbarkeit wird besonders deutlich anhand detaillierter Fallstudien über Lern- und Sozialprozesse…“ (48).

Jörg Schlömerkemper schreibt in Die Deutsche Schule, Heft 1, 2003:

„Beeindruckend ist die Arbeit durch den weiten Bogen von theoretisch-prinzipiellen Erörterungen bis zu konkreten, geradezu detailverliebten Dokumentationen der praktischen Abläufe. (…) Erfreulich ist dabei die sehr konkrete, auch in den theoretischen Teilen gut lesbare Sprache des Autors. Er hat es nicht nötig, den Eindruck von Tiefsinn zu erwecken, weil seine Aussagen inhaltlich auch ohne „Jargon“ gehaltvoll sind.“

Ruedi Rüegsegger schreibt in lernchancen 32/2003:

„Allein die Fallstudien der Schulkinder lohnen die Lektüre des Buches. Sie zeigen eindrücklich, welche Lernpotentiale im selbstbestimmten Lernen stecken, aber auch welche Fallstricke für die Lehrer bereit liegen können, die dieses Konzept in einer vom „defensiven Lernen“ geprägten Institution zu entwickeln versuchen“.

Aberhallo