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Berufs- und Erwachsenenbildung zwischen Markt und Subjektbildung

Autoren:Markert, Werner
ISBN:3-87116-779-7
Bibliographie:VIII, 167 Seiten. Kt.
Reihe:Grundlagen der Berufs- und Erwachsenenbildung
Bandnr.:15
Preis:16.00
Gruppe:Erwachsenenbildung

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Beschreibung

Markt und Subjektbildung werden in pädagogischen Diskursen immer wieder als pädagogische Gegensätze gesehen. Die Autoren dieses Bandes, die alle theoretisch und praktisch in Berufs- und Erwachsenenbildung gearbeitet haben, nähern sich der Thematik aus einer vermittelnden Sicht und fragen nach den subjektivitätsorientierten Kompetenzen arbeitsorientierter Bildungskonzeptionen. Es wird untersucht und verdeutlicht, dass von den Veränderungen in der Arbeitswelt durchaus gehaltvolle Impulse für subjektbildende Erfahrungs- und Lernprozesse ausgehen können - wobei den theoretischen Ansätzen keine Homogenität zugrunde liegt und eine kritische bildungstheoretische Sicht nicht vergessen wird.
Die Beiträge reflektieren unter der jeweils spezifischen Sichtweise der einzelnen Autoren das Thema: Berufs- und Erwachsenenbildung zwischen Markt und Subjektbildung. Werner Markert untersucht die Veränderungen vor allem in der Arbeitswelt seit den sechziger Jahren in ihrem Verhältnis zur Lebenswelt und den Einflüssen auf die Bedingungen von Subjektbildung. Rolf Arnold und Silke Steinbach gehen auf eine aktuelle Diskussion zur Relevanz der Begriffe Qualifikation und Kompetenz für die berufliche Weiterbildung ein. Ingrid Lisop beschäftigt sich mit theoretischen Ungereimtheiten und falschen Entgegensetzungen zum Verhältnis der Begriffe Bildung und Qualifikation bei modernen Produktionskonzepten. Erhard Meueler nimmt sich den Wandel von Erwachsenenbildung zur Ware zum Thema und denkt auch an eine neue didaktische und methodische Phantasie, die z.B. durch edutainment provoziert werden kann. Sybille Peters geht auf praktische Erfahrungen bei der Qualifizierung und Beteiligung zwischen Subjekt- und Organisationsorientierung in Modellversuchen und betrieblichen Projekten ein. Dietrich Weissker beschäftigt sich mit den Anfängen der Berufsbildungsreform Modellversuchsreihe zur Entwicklung von Schlüsselqualifikationen mit einer Reihe am Beispiel der von innovativen Betrieben, die bereits in den frühen achtziger Jahren durchgeführt wurden. Gerhard Zimmer stellt den Entwurf eineraufgabenorientierten Didaktik dar, die sich an Berufsaufgaben als Beiträge zur wirtschaftlichen Entwicklung sowie gesellschaftlichen und individuellen Lebensgestaltung orientiert.

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