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Wiener Studie 2010

Untertitel:Zur nonverbalen Kommunikation am Beispiel des Deutschunterrichts
Autoren:Roth, Elisabeth
ISBN:978-3-8340-0955-5
Bibliographie:X, 424 Seiten. Kt.
Bandnr.:3
Preis:36.00
Gruppe:Pädagogik
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Beschreibung

Das Buch bildet den dritten Band einer europäisch angelegten Studie zu der Reihe „Im Binnenspiegel des Unterrichts“. Sie nahm ihren Anfang in Strasbourg. Ihr Ansatz ist bestimmt durch die Einbeziehung der jüngsten neurobiologischen und kommunikationswissenschaftlichen Forschungserkenntnisse.
Die repräsentative Erhebung ist in Strasbourg 2007 und in Wien 2008 durchgeführt worden. Befragt wurden die Schülerinnen und Schüler an zahlreichen Schulen (collège- lycée und Gymnasium – Realgymnasium). Die Recherchen fokussieren die nonverbale Kommunikation, bislang am Beispiel des Religionsunterrichts. Die Brisanz ihrer Untersuchungsergebnisse hat jedoch überraschend eine neue Fragestellung aufgeworfen:
Ist der Befund „nur“ religionspädagogisch alarmierend? Oder: Ist der Religionsunterricht die Spitze eines allgemeinpädagogischen Eisberges?
Eine erste Antwort auf die Fragen legt die Wiener Studie 2010 aus dem Deutschunterricht vor. Eine weitere folgt aus dem Physikunterricht vor Ort.
Die jüngsten Ergebnisse der Recherche zum Deutschunterricht unterstreichen massiv die Virulenz der Kernfragen der bereits zum Religionsunterricht durchgeführten Erhebungen:
Wie kann sich eine demokratische Gesellschaft ö k o n o m i s c h eine Ausbildung leisten, die implizit weithin
- zur Klassifizierung eines „Zwei“- bis „Drei-Klassen“-Unterrichts“ führt,
- zur Gesundheitsgefährdung der Lernenden und Lehrenden an Leib und Seele,
- zu einer weit höheren Vergeudung als Nutzung ihrer beider Ressourcen?
Welche Rolle spielt n e u r o b i o l o g i s c h gesehen - die Leibhaftigkeit der Lehr-PERSON für die Lehrbefähigung der LEHR-Person und die Lernbefähigung der Schüler,
- das Gehirn, der Ort des menschlichen Körperraums im unterrichtlichen Raumkörper, in dem Lehren und Lernen sich verbinden m ü s s e n, bei Leibe, soll sich Produktives bewegen, bei Geiste?
Was braucht ein Lehr-Lernvorgang i m D i e n s t e d e s M e n s c h e n,
der den Natur- oder Schöpfungsmodus des Menschen - zu fühlen u n d zu denkend – „be-a c h t e t“ und nicht spaltet, also
- der Funktionsweise des menschlichen Gehirns Rechnung zu tragen versucht und
- das Unterrichtsleben Lehrenden und Lernenden im gemeinsamen Wohlergehen „leicht“ macht.
Hierzu gibt das Buch in der Abhandlung der Befragungsergebnisse detailliert sowie in der Darstellung des Gesamtbefundes bilanzierend wegweisende unterrichts- und professionspraktische Anregungen.
Dr. theol. habil. Elisabeth Roth, Studium der evangelischen Theologie in Göttingen, Heidelberg und Rom, Promotion Heidelberg, Habilitation Mainz, Professorin für Praktische Theologie, Studiendirektorin, Pfarrerin, Mediatorin, Verfasserin zahlreicher wissenschaftlicher, praxisbezogener und lyrischer Publikationen, Mutter von vier Kindern. IM BINNENSPIEGEL DES UNTERRICHTS Band 3 Elisabeth Roth WIENER STUDIE WEHENDE österr. FLAGGE 2010 Zur nonverbalen Kommunikation am Beispiel des Deutschunterrichts SCHNEIDER VERLAG

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