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Grammatikalische Schwierigkeiten beim Lesen in Deutsch als Fremdsprache

Untertitel:eine empirische Untersuchung
Autoren:Kaiser, Irmtraud; Peyer, Elisabeth
ISBN:978-3-8340-0850-3
Bibliographie:VIII, 446 Seiten. Kt.
Reihe:Perspektiven Deutsch als Fremdsprache
Bandnr.:25
Preis:32.00
Gruppe:Deutsch als Fremdsprache
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Beschreibung

Die vorliegende Arbeit beschĂ€ftigt sich mit der Schwierigkeit „typisch deutscher“ grammatikalischer Strukturen fĂŒr französisch- und italienischsprachige Lesende in Deutsch als Fremdsprache. Die Studie ĂŒberprĂŒft mithilfe von Paralleltexten das VerstĂ€ndnis von inhaltlich gleichen, aber strukturell verschiedenartigen SĂ€tzen (z. Bd. von SĂ€tzen mit OVS- gegenĂŒber SVO-Struktur). Die Ergebnisse dieses Leseverstehenstests sowie einer mĂŒndlichen ÜbersetzungsĂŒbung werden zueinander in Beziehung gesetzt und im Rahmen der Forschung zum fremdsprachlichen Satzverstehen und zur Mehrsprachigkeit diskutiert. Folgende Fragen sind dabei fĂŒr die Analyse zentral: Welche Faktoren (semantisch, grammatisch etc.) sind fĂŒr die rezeptive Schwierigkeit eines Satzes ausschlaggebend? Helfen gute Kenntnisse in einer weiteren Fremdsprache, z. B. Englisch, beim VerstĂ€ndnis der grammatischen Strukturen des Deutschen? Sind im Vergleich zur L1 der Versuchspersonen kontrastive Strukturen per se schwieriger zu verstehen?
Die Ergebnisse zeigen einerseits, dass kontrastive Strukturen nicht zwangslĂ€ufig schwieriger sind als nicht-kontrastive, und unterstreichen andererseits die Vorrangstellung gewisser semantischer Interpretationsstrategien wie des „Agens-Verb-Patiens“-Prinzips.
Das Buch richtete sich an Forschende und Lehrende der Bereiche Deutsch als Fremdsprache, Spracherwerbs- und Mehrsprachigkeitsforschung.


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