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Beim Lernen zugeschaut + Mittendrin und stets dabei

Untertitel:Begabungsfördernder Unterricht und wissenschaftliche Begleitung.
Band I: Theoretische Grundlagen
Band II: Empirische Ergebnisse
Hrsg:Trautmann, Thomas; Schmidt, Sonja; Rönz, Constanze
ISBN:978-3-8340-0603-5
Bibliographie:2 Bände zus. XX, 488 Seiten. Kt.
Bandnr.:0
Preis:29.80
Gruppe:Pädagogik
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Beschreibung

Beim Lernen zugeschaut: Dieser erste Teil der umfangreichen Dokumentation einer vierjährigen Längsschnittstudie zeigt die theoretisch orientierte Evaluation bega-bungsfördernden Unterrichts für ein gemeinsames Lernen durchschnittlich begabter und besonders begabter Kinder. In den konzeptionellen Beiträgen wird der Leserschaft ein umfangreiches Bild von den theoretischen, didaktischen und organisatorischen Problemlagen aufgezeigt. Dabei regt der Band praxisverbunden und ermutigend zur immanenten Hinterfragung eigener Unterrichtsbemühungen an. Band I: Theoretische Grundlagen Den verschiedenen Autorinnen und Autoren kommt es beim Nachdenken über begabungsfördernden Unterricht nicht auf ein >mehr< oder >weniger< an Lernunterstützung an. Vielmehr gelangen alle hier vorgestellten Überlegungen, trotz unterschiedlicher Sichtweisen, zum Ergebnis, dass guter Unterricht alle Schülerinnen und Schüler fördern muss. Dieser Theorieband entstand nicht vor, aber auch nicht nach der empirischen Schulbegleitung. Er ist der Erkenntnisstand, der sich innerhalb des Untersuchungszeitraumes in vielen öffentlichen Diskussionen, bei Kongressen und Vorträgen, in Lehrerkollegien und der Forschungsgruppe selbst entwickelte. Die methodologischen und methodischen Überlegungen bilden die Grundlage der mannigfaltigen Felduntersuchungen, die im Band II vorgestellt werden. Der Band wendet sich direkt an Lehrpersonen und Wissenschaftler, die einen ihrer Arbeitsschwerpunkte in der Förderung von Begabungen und der Weiterentwicklung didaktischer Konzepte sehen. Lehramtsstudierende können hier verfolgen, dass sich theoretische Modelle immer an der Praxis orientieren müssen, um pädagogisch wirksam zu werden. Interessierte Vertreter verwandter Professionen schließlich - die im Band II zu Erkenntnissen für ihre Arbeit kamen - können diese schließlich unter einem konzeptionellen Bezug neu einordnen. Mittendrin und stets dabei: Das Buch ist der zweite Teil der Gesamtdokumentation. Er richtet sich an Lehramtstudierende und Referendarinnen bzw. Referendare, die über die Komplexität von Unterricht nachdenken. Lehrerinnen und Lehrer finden interessante Ansätze zur (Selbst)evaluation. Schulleitungen können – etwa im Rahmen der kollegialen Unterrichtsreflexion (KUR) – Aspekte dieses Ansatzes produktiv nutzen. Eltern schließlich zeigt das Buch die Ästhetik und die Vielfältigkeit der Aufgaben, die Kinder und Lehrpersonen im täglichen Miteinander des Schulbetriebes zu bewältigen haben. In dieser Veröffentlichung bündeln sich die Methoden, Modelle und ausgewählten Ergebnisse eines vierjährigen Begleitprojektes an einer Schule, in der durchschnittlich begabte Kinder mit Hochbegabten gemeinsam leben und lernen. Im Abschnitt "Sichten auf Kinder" werden wichtige – den Unterricht begleitende – Beobachtungsformen dargestellt, die dazu dienen, sich den Lernenden begreifend zu nähern. Im Abschnitt "Kinder-Sichten" wird der Fokus direkt auf die Kinder gewendet. Nun kommen Schülerinnen und Schüler selbst zu Wort und erläutern ihren unverstellten Blick auf Unterricht, Schule, Freizeit und ihre Lebenswelten. Die beiden Folgekapitel nehmen den Unterricht und seine Qualität in den Blick. Eine ganze Reihe exemplarischer Belege zeigt die Vielfältigkeit der Faktoren, die zum Gelingen von Lehr-Lernprozessen beitragen können. Darüber hinaus werden praktikable Möglichkeiten vorgestellt, den eigenen Unterricht im Team der Lehrpersonen kollegial zu evaluieren. Die verblüffenden Kindersichten, die dicht dokumentierten Ergebnisse, das umfängliche Methodenportfolio und der erfrischende Schreibstil der Autorinnen und Autoren – teilweise selbst noch Studierende – machen das Buch auch in diesem Umfang zu einer Fundgrube eigener Unterrichtsinnovation.

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