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Schüleraktivierung im Schulalltag

Untertitel:Band 1: Ungewöhnliche Unterrichtsmethoden in der Sekundarstufe
Autoren:Mühlhausen, Ulf
ISBN:978-3-8340-1041-4
Bibliographie:2. überarb. Aufl. II, 190 Seiten + 1 DVD. Kt.
Bandnr.:0
Preis:18.00
Gruppe:Pädagogik
Inhaltsverzeichnis als Pdf
Sonstiges:DVD Inhaltsverzeichnis

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Beschreibung

Was ist Schüleraktivierung und wie kann sie im Schulalltag gelingen? Die schulpädagogische Literatur hält viele Vorschläge bereit, die ein aktives Lernen ermöglichen sollen. Einige von ihnen werden in diesem Band betrachtet:
Stationenlernen, Werkstattunterricht, Schülerexperimente im naturwissenschaftlichen Unterricht, szenisches Spiel im (Fremd-)Sprachunterricht, ästhetisches Lernen, Lernen durch Rekonstruieren von Lebensweltszenarien sowie eher ungewöhnliche Varianten von Unterrichtsgesprächen.
Als Konzepte `auf dem Papier' erscheinen solche Unterrichtsideen meist schlüssig, aber ob sie sich im Unterrichtsalltag bewähren, ist damit noch nicht geklärt. Hier werden die o.a. Vorschläge in zweifacher Weise vorgestellt: Als didaktische Konzepte und anhand von Unterrichtsbeispielen, in denen diese Konzepte unter den Normalbedingungen des Schulalltags umgesetzt werden. Auf der Begleit-DVD sind diese Vorhaben in 10 Hannoveraner Unterrichtsbildern multimedial dokumentiert vom Planungsstadium (Richtlinienvorgaben, Entwurfsskizze) über den Unterrichtsverlauf (Videos und Wortprotokolle) bis hin zu Arbeitsergebnissen und Einschätzungen der Beteiligten.
Auch wenn im Einzelfall strittig sein mag, ob diese Unterrichtsbeispiele überhaupt geeignete Repräsentanten für das jeweilige Konzept sind, so schärft der Vergleich zwischen Konzept und Umsetzungsbeispiel sowohl den Blick für die singuläre Unterrichtsqualität als auch für die Stärken und Schwächen des jeweiligen Konzepts.
Welches Potenzial die einzelnen Konzepte für eine Schüleraktivierung haben und welche Facetten von Schüleraktivierung jeweils angesprochen werden, wird unter Zugrundelegung einer eingangs vorgenommenen Bestimmung dieses häufig herausgekehrten, aber meist wenig präzise gefassten Unterrichtsprinzips untersucht. Dabei zeigt sich eine große Übereinstimmung mit dem sog. handlungsorientierten Lernen. Im Schlusskapitel wird dafür plädiert, diese unnötige und irritierende Überlappung zu vermeiden.

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