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Kommunikative Kompetenz und Mehrsprachigkeit

Untertitel:Diskussionsgrundlagen und unterrichtspraktische Aspekte
Hrsg:Werlen, Erika; Weskamp, Ralf
ISBN:978-3-8340-0246-4
Bibliographie:189 Seiten. Kt.
Reihe:Sprachenlernen Konkret!
Bandnr.:0
Preis:18.00
Gruppe:Grundschule
Inhaltsverzeichnis als Pdf

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Beschreibung

Der dritte Band der Reihe Sprachenlernen konkret! Angewandte Linguistik und Sprachvermittlung - Kommunikative Kompetenz und Mehrsprachigkeit - widmet sich dem Zusammenhang dieser beiden Konzepte, der aktueller denn je ist: Europäische Kommission und Europaratbemühen sich energisch um Förderung der kommunikativen Kompetenz, die zunehmend als Mehrsprachigkeitskompetenz verstanden wird, und nationale Bildungsstandards setzen kommunikative Kompetenz als Zielvorgabe. Der Band beleuchtet Kommunikative Kompetenz und Mehrsprachigkeit vor allem aus sprachdidaktischer Perspektive. So zeigt der einleitende Beitrag von Erika Werlen, woher das didaktisch so bedeutsame Konzept Kommunikative Kompetenz kommt und entwirft daraufhin ein Komponentenmodell der Kommunikativen Kompetenz. David Little betrachtet die politische Dimension der Sprachprojekte des Europarats und zeigt, wie und unter welchen Bedingungen sich Mehrsprachigkeit als sprachpolitisches Ziel durchsetzt. Leo van Lier argumentiert für die Konzeption einer semiotischen Kompetenz und bringt eine spannende, zukunftsweisende Perspektive in die Diskussion ein: er fragt, was es heisst, kompetent in der Kultur einer neuen Sprache zu werden. Ralf Weskamp stellt neurolinguistische Ansätze dar und fragt, wie wir uns das vorzustellen haben und ob wir so sensibler für die Komplexität der Interaktionen im Klassenzimmer werden. Franz-Josef Meißners Beitrag bildet die Schnittstelle zur Unterrichtsforschung und-praxis. Er erklärt die Konzeption der Mehrsprachigkeitsdidaktik und die Anwendungsfelder der Interkomprehensionsdidaktik. Lorenz Volkmann fragt, ob die Beschäftigung mit englischer Literatur dazu führt, dass eine inter- und transkulturelle Kompetenz aufgebaut wird. In den Beiträgen von Andrea Haeni Hoti und Erika Werlen geht es um das kontroversdiskutierte Thema, welche Ziele der frühe Fremdsprachenunterricht verfolgt, was er realiter erreicht, welche Einflüsse er auf die muttersprachliche Kompetenz hat und wie Fortschritte gemessen werden können. Im Anhang des Bandes veranschaulicht ein Sprachenportfolio für die europäische Grenzregion Oberrhein von Erika Werlen und Katharina Höchle den Versuch, zur Entwicklung einer grenzüberschreitenden Sprachgemeinschaft beizutragen und Lehrkräften und SchülerInnen eine Orientierung für die grenzüberscheitende Ausweitung ihrer Sprachgemeinschaft zu geben: Es konkretisiert die Position von Dell Hymes: The value of the concept of communicative competence is in part that of a comprehensive, regulative, heuristic guide.

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