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Erwachsenenbildung im Wandel

Untertitel:Ansätze einer reflexiven Weiterbildungspraxis
Hrsg:Baldauf-Bergmann, Kristine; von Küchler, Felicitas; Weber, Christel
ISBN:978-3-89676-893-3
Bibliographie:265 Seiten. Kt.
Reihe:Grundlagen der Berufs- und Erwachsenenbildung
Bandnr.:43
Preis:19.80
Gruppe:Erwachsenenbildung

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Beschreibung

Reflexive Weiterbildungspraxis ist ein Begriff, der für die intensiven Bemühungen in der Erwachsenbildung steht, berufliche Weiterbildung in einer Zeit des gesellschaftlichen Strukturwandels in die Richtung einer lebensbegleitenden Lernunterstützung zu entwickeln. Die Brisanz liegt dabei in der Entwicklungsoffenheit gegenwärtiger Veränderungen: Sie stellt Erwachsenenbildung vor die Aufgabe, sich in die gesellschaftlichen Strukturwandelprozesse hineinzubegeben, Lernbedarf prozessnah zu erkennen und zu unterstützen und diese Lernbegleitung in geeigneten institutionalisierten Formen abzusichern. Es wächst der Bedarf an reflexiven Arbeitsweisen, mit denen es gelingt, die sich verändernden Lern- und Unterstützungserfordernisse mit zu vollziehen und pädagogische Praxis entsprechend umzugestalten. Dies betrifft auch die Vergewisserung der erwachsenenpädagogischen Profession angesichts der Veränderungen.
Der vorliegende Band ist anlässlich des 60. Geburtstages von Ortfried Schäffter entstanden. In seinem Werk zu einer Theorie der Institutionalisierung von Erwachsenenbildung wird deutlich: Auch eine reflexive Weiterbildungspraxis, die unmittelbar an der Unterstützung lebensbegleitenden Lernens ansetzt, kommt ohne Anschluss an ein sich ausdifferenzierendes Erwachsenenbildungssystem nicht aus. Schäffters Verständnis einer reflexiven Wissenschaft und Praxis der Erwachsenenbildung bietet den Hintergrund für die hier zusammengetragenen Perspektiven auf Erwachsenenbildung im Strukturwandel. Das Spektrum reicht von Beiträgen, die Schwerpunkte wissenschaftlicher Diskurse vor dem Hintergrund des Strukturwandels aufgreifen (Reflexivität in der Erwachsenenpädagogik, Professionalität, Diskussion des Konstruktivismus, Wissensgesellschaft, Lernen) über neu sich herausbildende Arbeits- und Themenfelder in der institutionellen Weiterbildung (reflexive Organisationsentwicklung und Aufgaben ihrer wissenschaftlichen Begleitung) bis hin zu Beispielen reflexiver Selbstvergewisserung in der pädagogischen Praxis, wie sie durch die Anwendung der Diagnose- und Analysemodelle von Schäffter ermöglicht wird.

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